SHG-Reha
Anfahrt    

SHG-Reha - Geborgenheit durch Kompetenz und Freundlichkeit.

Druckersymbol  

Virtuelle Werkstatt

 

Virtuelle Werkstatt im Regionalverband Saarbrücken


Die Virtuelle Werkstatt beschreitet einen neuen Weg der beruflichen Integration seelisch behinderter Menschen.


Virtuelle Werkstatt bedeutet: eine Werkstatt, die ausschließlich Beschäftigung auf ausgelagerten Arbeitsplätzen anbietet. Es gibt keine eigenen Produktionsstätten. Die Beschäftigung erfolgt dezentral in der freien Wirtschaft, anstatt in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Die Beschäftigten der Virtuellen Werkstatt können somit in einen normalen Arbeitsalltag von Betrieben und Dienststellen hineinwachsen.


Zielgruppe
Geeignet ist die Virtuelle Werkstatt für Menschen, die aufgrund von Art oder Schwere einer primär seelischen Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Die Zielgruppe entspricht derjenigen der Werkstätten für behinderte Menschen. Die Beschäftigten sollen regelmäßig eine Leistung erbringen, die einem Fünftel der Leistung eines voll erwerbstätigen Beschäftigten mit gleicher Tätigkeit entspricht.

Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet der Virtuellen Werkstatt ist der Regionalverband Saarbrücken.


Aufgaben der Werkstatt

Die Virtuelle Werkstatt akquiriert die Arbeitsplätze für eine langfristige Beschäftigung. Sie stellt die notwendige Unterstützung für die seelisch behinderten Menschen und die Betriebe sicher. Berufliche Qualifikation, Fähigkeiten und Interesse werden bei der Auswahl der Beschäftigungsbereiche berücksichtigt. Als Beschäftigungsgeber für virtuelle Arbeitsplätze eignen sich grundsätzlich alle Betriebe und Behörden. Vollzeitbeschäftigung ist nicht erforderlich. Die Betreuung, Förderung und Entwicklung der Beschäftigten orientiert sich am individuellen Bedarf.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, analog der anerkannten Werkstätten, für die gesamte Zeitdauer der Beschäftigung sozial- und unfallversichert. Das Arbeitsentgelt entspricht ebenfalls den Regelungen der anerkannten Werkstätten. Es werden ein Grundbetrag sowie ein leistungsabhängiger Steigerungsbetrag gezahlt.

Nach einer Übergangszeit zahlt der Beschäftigungsgeber eine vereinbarte Vergütung an die Virtuelle Werkstatt. Sie orientiert sich am Leistungsvermögen des Beschäftigten.

Aufnahmeverfahren

Ein Fachausschuss aus Vertretern des Ministerium für Soziales, Gesundheit Frauen und Familie und des Landesamtes für Soziales entscheidet über die Aufnahme in die Virtuelle Werkstatt. Der Ausschuss muss eine Empfehlung an den Kostenträger (überörtlicher Träger der Sozialhilfe) aussprechen. Die Aufnahme erfolgt in der Regel unbefristet.


Rechtlicher Status der Werkstatt
Die Virtuelle Werkstatt ist eine sonstige Beschäftigungsstätte  gemäß § 56 SGB XII. Kostenträger ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Stand
Die Virtuelle Werkstatt bietet 72 Menschen mit seelischer Behinderung einen angemessenen  Arbeitsplatz.

Info-Folder zur Virtuellen Werkstatt zum Download


Team/Kontakt


Martin Stoiber
Verwaltungsdirektor
Telefon: +49(0)681/889-2529
Fax: +49(0)681/889-2023

Birgit Keßler-Nolte
Diplom Sozialarbeiterin, Fachliche Leitung

Telefon: +49(0)681/389-1242

Vera Biehl/Tanja Haser
Sekretariat/Verwaltung
Telefon: +49(0)681/389-1236
Fax: +49 (0)681/389-1226

Helga Orth-Paulus

Diplom Sozialpädagogin/Jobcoach
Telefon: +49(0)681/389-1261

Jessica Laskowski
Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin BA
Telefon: +49(0)681/389-1263

Georg Rosenkranz
Ergotherapeut/Jobcoach
Telefon: +49 (0)681/389-1264

Hans-Joachim Volz
Arbeitstrainer FAB/Jobcoach
Telefon: +49(0)681/389-1233

Dieter Schmitt
Arbeitstrainer/Jobcoach
Telefon: +49(0)681/389-12-31


E-Mail:

vws(at)sb.shg-kliniken.de

Kontakt

Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-36
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-26
E-Mail: vws(at)sb.shg-kliniken.de

Adresse

Virtuelle Werkstatt
Großherzog-Friedrich-Straße 11
66111 Saarbrücken