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Integrationsfachdienst

 

Integrationsfachdienst

Konzept des Integrationsfachdienstes

Rahmenbedingungen

Bereits 1989 wurde auf Veranlassung des damaligen Ministeriums für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales als Hauptfürsorgestelle in Trägerschaft der Saarland Heilstätten GmbH der Integrationsfachdienst - Berufliche Begleitung (bisher: Berufsbegleitender Dienst), für die psychosoziale Betreuung  behinderter Menschen im Arbeitsleben eingerichtet. Der Dienst arbeitet im Auftrag des Integrationsamtes und der Rehabilitationsträger.

Die Beratungsstellen des Integrationsfachdienstes –Berufliche Begleitung- befinden sich in Saarbrücken, Dillingen und Neunkirchen und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die jeweiligen Teams setzen sich aus SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und Verwaltungsfachkräften sowie  einem Ergotherapeuten, der beratungsstellenübergreifend tätig ist und einer staatlich geprüften Gebärdensprachdolmetscherin zusammen. Die Kosten der Beratung bzw. Begleitung tragen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben das Integrationsamt aus Mitteln der Ausgleichsabgabe oder die Rehabilitationsträger.

Aufgabenstellung

Der Integrationsfachdienst –Berufliche Begleitung- hat die Aufgabe alle Maßnahmen zu  ergreifen, die zu einer dauerhaften beruflichen Beschäftigung von  behinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt notwendig sind, um so eine Kündigung bzw. einen Verlust des Arbeitsverhältnisses zu vermeiden. Als ein wesentlicher Bestandteil der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben wendet er sich einerseits an  behinderte ArbeitnehmerInnen mit Problemen am Arbeitsplatz und andererseits  an deren Beschäftigungsbetriebe mit dem Ziel diese bei der behindertengerechten Beschäftigung ihrer betroffenen Mitarbeiter zu beraten und zu unterstützen.

Zielgruppe

Der Integrationsfachdienst –Berufliche Begleitung- berät und begleitet   behinderte Menschen im Arbeitsleben. Hierbei sind keine Behinderungsgruppen ausgegrenzt. Für hörbehinderte Menschen steht eine Gebärdensprachdolmetscherin zur Verfügung.

Psychisch kranke Menschen können auch ohne  formellen Nachweis der Schwerbehinderung beraten bzw. begleitet werden. Eine Abklärung der hierfür vorhandenen Modalitäten erfolgt über den Integrationsfachdienst.

Weiterhin ist der Integrationsfachdienst –Berufliche Begleitung- für die Nachbetreuung von Teilnehmer aus Integrationsmaßnahmen der Arbeitsagentur bzw. der Rehaträger zuständig wie z. B.: "Projekt Arbeitstrainingsplätze", "Integrativer  Förderlehrgang", "Ausgliederung aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt", "Unterstützte Beschäftigung".

Beratungs- und Betreuungsangebote des Integrationsfachdienstes - Berufliche Begleitung

Die Angebote  des Integrationsfachdienstes –Berufliche Begleitung- bestehen in einer einzelfallbezogenen Beratung und Begleitung des betroffenen Menschen sowie der Beratung, Begleitung und Schulung der kooperierenden Betriebe.

Für schwerbehinderte ArbeitnehmerInnen bietet der Integrationsfachdienst -Berufliche Begleitung- Hilfestellungen bei:

  • Leistungsproblemen, Über- und Unterforderungen am Arbeitsplatz
  • sozialen Konflikten mit Vorgesetzten und KollegInnen
  • beruflichen Veränderungen am Arbeitsplatz oder Versetzung
  • drohender Kündigung oder bereits laufende Kündigungen
  • Eingliederung und Wiedereingliederung im Arbeitsleben

Als entsprechende Hilfestellungen wären zu nennen:

  • Situationsanalyse unter Abklärung der medizinischen, beruflichen und psychosozialen Gegebenheiten
  • gemeinsame Erarbeitung  und Begleitung eines individuellen Lösungsweges
  • Entwicklung beruflicher Perspektiven
  • Ansprechpartner in betrieblichen bzw. persönlichen Krisensituationen
  • Unterstützung und Begleitung bei beruflichen Wiedereingliederungen, z.B. nach langer Krankheit, gemäß § 74 SGB IX oder nach einer Rehabilitationsmaßnahme
  • Koordination der beteiligten Ämter  und Behörden

Für Arbeitgeber bietet der IntegrationsfachdienstBerufliche Begleitung– an:

  • Beratung über die spezifischen  Auswirkungen von Behinderungen auf den Arbeitsprozess und die behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung
  • Information über finanzielle Fördermöglichkeiten
  • Erstellung von Anforderungs- und Leistungsprofilen bzw. Arbeitsdiagnostik
  • Moderation im betrieblichen System
  • Unterstützung im Rahmen von Jobcoaching und Qualifizierung der betroffenen Mitarbeiter/in  am Arbeitsplatz, bei Bedarf auch längerfristig
  • Schulungen und Seminare, die die Thematik Behinderung und Arbeitswelt betreffen

Integrationsfachdienst

Berufliche Begleitung

Ihr Partner im Arbeitsleben

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Initiative Inklusion

Integrationsfachdienst als Träger der "Initiative Inklusion":
Verbesserte Berufsorientierung in den Förderschule.


"Schule trifft Arbeitswelt"
Die Bundesregierung und das Saarland  wollen mit der Initiative "Inklusion" zusätzliche Angebote zur Berufsorientierung  an den Förderschulen installieren, um den Einstieg in das Arbeitsleben zu erleichtern und das Wunsch- und Wahlrecht des Schülers bzw. der Schülerin zu stärken.
Die Zusammenarbeit mit den Schüler und Schülerinnen und der Schule beginnt  bereits in der Vorabgangsklasse und umfasst eine individuelle Berufswegeplanung,  einschließlich betreuter Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Dieses zusätzliche Angebot an den Förderschulen soll:

  • Einblicke in die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gewähren und
  • Alternativen zur Eingliederung in einer Werkstatt für behinderte Menschen aufzeigen

Im Vordergrund steht die enge Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Weitere Partner sind die Eltern und Erziehungsberechtigten, die Lehrer und Lehrerinnen und die Berater der Arbeitsagentur und des Integrationsamtes.


Ablauf:

In der ersten Phase soll gemeinsam mit den Schüler und Schülerinnen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erhoben werden und ihre Wünsche an den zukünftigen Praktikumsplatz erfragt werden. Besonders wichtig sind uns dabei die Erfahrungen und beruflichen Vorstellungen der Eltern sowie die Einschätzungen der Lehrer und Lehrerinnen. Wenn geklärt ist, welche beruflichen Interessen und Möglichkeiten vorhanden sind, wird dem Schüler bzw. der Schülerin ein Praktikumsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt.

In der zweiten Phase sollen die Schüler und Schülerinnen durch begleitende Praktika Einblicke in die Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhalten und betriebliche Abläufe kennenlernen und ausprobieren. Sie werden durch einen Jobcoach begleitet, unterstützt und angeleitet. Die Praktikumsplätze werden durch die Mitarbeiter/innen des Projektes zielgerichtet gesucht; die Betriebe werden entsprechend vorbereitet. Wenn es zeitlich möglich ist, können Praktika in verschiedenen Betrieben durchgeführt werden.
Es erfolgt eine regelmäßige berufsbezogene Auswertung der Praktika sowohl mit den Schülern und Schülerinnen, dem Betrieb, den Eltern und den Lehrern und Lehrerinnen.

In der dritten Phase werden Berufswegekonferenzen mit allen Beteiligten stattfinden.
Mit den zuständigen Beratern der Arbeitsagentur wird das weitere berufliche Vorgehen festgelegt. Dabei sollen, sofern die Erfahrungen aus den Praktika dies ermöglichen und der Schüler bez. die Schülerin und seine Eltern das wünschen, auch Alternativen zu einer Eingliederung  in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen aufgezeigt werden. Sollte eine Arbeitsaufnahme auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgen, kann eine Weiterbetreuung durch den Integrationsfachdienst – Berufliche Begleitung- erfolgen.

Zuständig:

Förderschulen Winterbachsroth Dudweiler, Schule am Ökosee Dillingen, Friedrich-Joachim-Stengel-Schule Heusweiler, Waldschule Saarwellingen, K-Schule Püttlingen

Telefon: +149 (0) 6 81/3 89 12-53      
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-11
E-Mail: csauer-trenz(at)ifd-saarland.de

Integrationsfachdienst, Bereich Inklusion
Frau Conny Sauer-Trenz
Großherzog-Friedrich Straße 11
66111 Saarbrücken

Integrationsfachdienst

Berufliche Begleitung

"Initiative Inklusion"
- Berufsorientierung -


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Dolmetscherzentrale

Integrationsfachdienst als Träger der Dolmetscherzentrale für Hörbehinderte Menschen im Saarland


Im Saarland können ab September 2012 Gebärdensprachdolmetscher/innen oder Schriftdolmetscher/Innen unter der Internetadresse www.dolmetscherzentrale-saarland.de beauftragt werden.

Träger der Dolmetscherzentrale ist der Integrationsfachdienst der Saarland-Heilstätten GmbH im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und des Integrationsamtes. Die Dolmetscherzentrale kooperiert mit dem Landesverband der Gehörlosen Saarland e.V. dem Deutschen Schwerhörigenbund Landesverband Saarland und dem Verband der Hörgeschädigten im Saarland e.V., durch die die Dolmetscher/Innen benannt werden.

Die Dolmetscherzentrale für Hörbehinderte Menschen im Saarland sieht sich als Anlaufstelle für alle Menschen und jede Einrichtung bzw. Behörde, die zur besseren Verständigung mit gehörlosen bzw. schwerhörigen Menschen einen Dolmetscher/in benötigt.

Menschen mit einer Hörbehinderung aber auch Vertreter/Innen von Behörden, Krankenkassen, Schulen usw. können über diese Seite Kontakt mit einem Gebärdensprachdolmetscher/In bzw. Schriftdolmetscher/In aufnehmen.  Die weitere Klärung des Dolmetschereinsatzes (Ort, Zeit, Kosten) erfolgt dann zwischen Gebärdensprachdolmetscher/In bzw. Schriftdolmetscher/in und dem Auftraggeber im gegenseitigen Einvernehmen.

Sollte eine Vermittlung über die Homepage nicht möglich sein, sind die Mitarbeiter/Innen des Integrationsfachdienstes für eine Dolmetschervermittlung werktäglich von 8.00 bis 12.00 Uhr erreichbar.

Dolmetscherzentrale für hörbehinderte Menschen im Saarland
Geschäftsstelle:   


Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-52
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-51
E-Mail: Info(at)DolmetscherzentralSaarland.de   
Internetadresse: www.dolmetscherzentrale-saarland.de

Integrationsfachdienst der Saarland-Heilstätten GmbH
Großherzog-Friedrich Straße 11
66111 Saarbrücken

Ansprechpartner

Verwaltung:

Fachliche Leitung: Renate Warken-Kuhn   
Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-12

Verwaltungsdirektor: Martin Stoiber           
Telefon: +49 (0) 6 81/8 89 25-29

zuständig:
Stadtverband Saarbrücken, Blieskastel Gersheim, Mandelbachtal, St. Ingbert

Berater/Innen:       

Sekretariat/Verwaltung:

Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-12
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-11

IFD Berufliche Begleitung
Großherzog-Friedrich Straße 11
66111 Saarbrücken

zuständig:
Landkreise Saarlouis, Merzig-Wadern

Berater/Innen:        

Sekretariat/Verwaltung:

Telefon: +49 (0) 68 31/7 07 98-0
Fax: +49 (0) 68 31/7 07 67-0


IFD Berufliche Begleitung
Saarlouiser Straße 6
66763 Dillingen

zuständig:
Landkreise Neunkirchen, St.Wendel und Bexbach, Homburg, Kirkel

Berater/Innen:       

Sekretariat/Verwaltung:

Telefon: +49 (0) 68 21/1 40 81-4
Fax: +49 (0) 68 21/1 77 11-4


IFD Berufliche Begleitung
Bliespromenade 7
66538 Neunkirchen

zuständig:
für Hörbehinderte

Berater/Innen:

Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-54
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-11


IFD Berufliche Begleitung
Großherzog-Friedrich Straße 11
66111 Saarbrücken

Kontakt

Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-12
Fax: +49 (0) 6 81/8 89 12-11

Adresse

Integrationsfachdienst
Großherzog-Friedrich Straße 11
66111 Saarbrücken