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Projekt Arbeitstrainingsplätze

 

Projekt Arbeitstrainingsplätze


Projektziel

Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für Menschen mit einer psychischen Erkrankung von besonderer Bedeutung. Vorrangiges Ziel ist es daher, Menschen, die infolge einer psychischen Erkrankung erwerbslos sind, schrittweise an die Anforderungen des Arbeitslebens heran zu führen, um eine für den allgemeinen Arbeitsmarkt ausreichende Erwerbsfähigkeit (wieder-)herzustellen. Das geschieht durch ein betreutes Arbeitstraining im allgemeinen Arbeitsmarkt, die Dauer der Teilnahme beträgt  bis zu 24 Monate.

Zielgruppe

Das Projekt Arbeitstrainingsplätze wendet sich mit seinem Angebot an Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die bei der beruflichen (Wieder-)Eingliederung einer begleitenden psychosozialen Betreuung bedürfen. Voraussetzung für die Teilnahme ist der Bezug von Arbeitslosengeld II und ein Wohnsitz im Regionalverband Saarbrücken. Die Teilnehmenden sind in der Regel zunächst weniger als halbtags beruflich belastbar.  Personen mit einer akuten Suchtmittelerkrankung oder einer geistigen Behinderung können nicht am Projekt Arbeitstrainingsplätze teilnehmen.

Einbindung der Maßnahme in den regionalen Arbeitsmarkt

Ein Arbeitstrainingsplatz besitzt den Charakter eines Praktikums in Betrieben und Behörden des allgemeinen Arbeitsmarktes, welches den Teilnehmenden die Möglichkeit bietet, ihre Leistungs- und Belastungsfähigkeit zu trainieren. Kennzeichnend für einen Arbeitstrainingsplatz sind Arbeitsbedingungen, die den jeweiligen beruflichen Fähigkeiten und gesundheitlichen Einschränkungen der Teilnehmenden angepasst sind und während des Verlaufes schrittweise verändert werden können. Der Einstieg in das Arbeitstraining erfolgt in der Regel mit einer täglichen Arbeitszeit von drei Stunden.  Während des gesamten Arbeitstrainings erfolgt eine engmaschige Betreuung der Trainierenden und des Betriebes durch eine Mitarbeiterin des Projektes.

Durchführung

Die Durchführung des ambulanten Berufsintegrationsprojektes erfordert ein ganzheitliches Konzept. Im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung sind neben Interessen und Fähigkeiten auch Aspekte aus der aktuellen Lebenssituation der Teilnehmenden, die Erfahrungen mit der Erkrankung, die Risikofaktoren und die individuelle Lebensplanung zu berücksichtigen.

Das Angebot des Projektes besteht in einer einzelfallbezogenen Beratung und Begleitung. Kooperierende Betriebe werden von der gleichen Bezugsperson beraten und unterstützt.

Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit den für die Teilnehmenden maßgeblichen Behörden und Ansprechpartner/innen, um den individuellen Verlauf gemeinsam zu planen und möglichst reibungslos zu gestalten.

Im Einzelnen gliedern sich die Leistungen wie folgt:

  • Abklärung der Voraussetzungen für die Teilnahme am Arbeitstraining
  • Erhebung biographischer Daten zum beruflichen Werdegang und zu der Krankheitsgeschichte, Erstellung eines Leistungsprofils
  • Erstellung eines individuellen Integrationsplanes
  • Akquise eines geeigneten, möglichst wohnortnahen Arbeitstrainingsplatzes in einem Betrieb oder einer Behörde
  • Betreuung der Teilnehmenden während des gesamten Arbeitstrainings in regelmäßigen Einzelgesprächen
  • Beratung des kooperierenden Betriebes, regelmäßige gemeinsame Reflektion und Planung des weiteren Verlaufs im Trialog mit der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer und dem Arbeitgeber
  • Koordination der einzelnen Schritte zur beruflichen Eingliederung mit Ämtern, Behörden und komplementären Einrichtungen psychiatrischer Versorgung; Klärung finanzieller Hilfen
  • Bei Bedarf Einbeziehung von Angehörigen, Ambulanten Hilfen und Betreuer/innen in die Beratung
  • Gegen Ende des Arbeitstrainings Ausloten der anschließenden Beschäftigungsmöglichkeiten, Unterstützung bei Bewerbungen, Verhandlung mit potenziellen Arbeitgebern, Beratung zu Lohnkostenzuschüssen für Arbeitgeber


Projektträger und organisatorische Rahmenbedingungen

Projektträgerin ist die Saarland Heilstätten GmbH mit den Gesellschaftern Regionalverband Saarbrücken, Deutsche Rentenversicherung Saarland, Arbeiterwohlfahrt und Deutsche Rentenversicherung Knappschaft - Bahn - See.

Die Saarland Heilstätten GmbH hat jahrelange Erfahrung im Bereich der Rehabilitation psychisch kranker Menschen (Arbeitstrainings- und Therapiezentrum) und in der beruflichen Eingliederung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung im allgemeinen Arbeitsmarkt.

Das Projekt Arbeitstrainingsplätze befindet sich im Zentrum Saarbrückens und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Das Team setzt sich aus Sozialarbeiterinnen und einer Verwaltungsfachkraft zusammen. Die Mitarbeiterinnen haben langjährige Berufserfahrung und umfassende Kenntnisse in der Betreuung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Die Personal- und Sachkosten für das Projekt Arbeitstrainingsplätze werden als Leistung zur Eingliederung in Arbeit im Rahmen der Kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II vom Regionalverband finanziert.



Team/Kontakt



Martin Stoiber
Verwaltungsdirektor
Telefon: +49 (0) 6 81/8 89 25-29
Fax: +49 (0) 6 81/8 89 20-23


Angela Fixemer
Dipl.-Sozialarbeiterin, Fachliche Leitung
Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-21
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-25


Kristina Haßdenteufel
Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (BA)
Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-34
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-25


Evelin Kohl
Sekretariat/Verwaltung
Telefon: +49 (0) 6 81/3 89 12-24
Fax: +49 (0) 6 81/3 89 12-25

Infofolder

 

Projekt Arbeitstrainingsplätze

Vorbereitung, Vermittlung und Betreuung eines Trainings im allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit einer psychischen Behinderung

Download als PDF

Kontakt

Telefon +49(0)681/389-1224

Fax +49(0)681/389-1225

projekt_atp(at)sb.shg-kliniken.de

Adresse

Projekt Arbeitstrainingsplätze
Großherzog-Friedrich Straße 11
66111 Saarbrücken