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Klinik Tiefental - Fachklink für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen

 

Klinik Tiefental - Fachklink für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen

Unsere Einrichtung

Die Klinik Tiefental befindet sich am Stadtrand circa drei km vom Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken entfernt, am Fuße des Sonnenbergs. Die Klinik liegt am Rande eines ausgedehnten Waldgebietes, es besteht eine gute Anbindung an die Innenstadt  von Saarbrücken mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hierdurch ist die Wahrnehmung von externen Arztterminen oder Behördengängen leicht möglich, außerdem können kulturelle Angebote und Freizeiteinrichtungen der Landeshauptstadt genutzt werden.

 



Der Gebäudekomplex der Klinik Tiefental besteht aus einem Zentralgebäude mit Funktionsräumen und angeschlossener Sporthalle sowie acht kleineren Gebäuden, in denen sich die Rehabilitandenzimmer, jeweils ein Gruppenraum und eine Teeküche befinden. Ein Teil der Gebäude ist um einen Innenhof mit Sitzbänken und Springbrunnen gruppiert. Das gesamte Gelände ist von einer Grünanlage mit Sitzplätzen, Boulebahn und Freiluftschach umgeben.

 

     

Die Klinik verfügt über 80 stationäre Behandlungsplätze, wobei die Unterbringung in 1- und 2-Bett-Zimmern erfolgt, insgesamt stehen 29 Einzelzimmer zur Verfügung, von denen 9 behindertengerecht und zum Teil auch rollstuhlgerecht ausgestattet sind. Alle Zimmer verfügen über ein Bad mit Dusche, teilweise haben die Zimmer Balkon oder Terrasse. Darüber hinaus stehen auch spezielle Zimmer zur Aufnahme von Eltern in Begleitung von Kindern bis zur Einschulung zur Verfügung.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Aktuelles

Einladung zum Ehemaligentreffen Reha-Tagesklinik, 26. Oktober 2019
>>zur Einladung

Einladung zum Ehemaligentreffen Klinik Tiefental, 28. September 2019
>>zur Einladung

 

Befragung der zuweisenden und nachbehandelnden Stellen

Bei Abhängigkeitserkrankungen handelt es sich um Krankheitsbilder die die Betroffenen neben gesundheitlichen Folgen auch in vielen Lebensbereichen beeinträchtigen. Aus diesem Grunde kommt einer langfristigen Begleitung eine besondere Bedeutung zu. Die Vorbereitung der Rehabilitation in ambulanten Beratungsstellen und Kliniken, aber auch die Einleitung nachbetreuender Angebote wie ambulante Suchtnachsorge sind wichtige Bestandteile des Gesamt-Rehaplans. Besonders im Interesse unserer Rehabilitanden ist es uns wichtig reibungslose Übergänge zwischen den verschiedenen Einrichtungen sicherzustellen.



Um die Qualität des Informationsaustausches zwischen Zuweisern, Nachbehandlern und Klinik zu überprüfen führen wir alle drei Jahre eine Befragung durch. Hierdurch erhalten wir wichtige Informationen, die uns auch dabei helfen unsere Arbeitsweise weiter zu verbessern.

Bei der aktuellen Befragung im Sommer 2016 haben 40% der angeschriebenen Einrichtungen den Fragebogen zurückgesandt. Erfreulich war dabei, dass in mehreren Kategorien deutliche Verbesserungen der Ergebnisse erzielt werden konnten. Besonders positiv bewertet wurden dabei die Bereiche Terminabsprache mit einer 100%igen Zufriedenheit, Qualität des Entlassungsberichtes mit 94% und Zeitnähe der Informationsweitergabe mit 89,5%. Sehr positive Entwicklungen zeigten sich auch bei den Ergebnissen „persönlicher Kontakt zu den Ärzten und den Bezugstherapeuten“. Durch die Befragungsergebnisse sehen wir uns darin bestätigt, der Zusammenarbeit mit  den anderen an der Therapie beteiligten Stellen eine große Bedeutung beizumessen und einen Informationsaustausch zu pflegen, um für den einzelnen Rehabilitanden einen individuellen Rehaplan zu erstellen. Auch vor dem Hintergrund der Zunahme an Kombi-Behandlungen wird dieser Austausch weiter an Bedeutung gewinnen.

Auch unabhängig von den regelmäßig durchgeführten Befragungen sind wir natürlich jederzeit für Rückmeldungen dankbar. Hierfür stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Dr. Christa Balzer,
Chefärztin Zentrum für psychotherapeutische Rehabilitation / Klinik Tiefental

 

 

 

 

Ihr Weg zu uns

Ihr Weg zu uns

Antragsverfahren

1. Kontaktaufnahme

Bitte melden Sie sich bei Frau Waltraud Adam an. Diese informiert Sie dann gerne über das weitere Vorgehen.
Telefon: +49 (0) 6 81/8 89 28-97 oder

Fax: +49 (0) 6 81/8 89 22-96 oder per 

E-Mail: aufnahme-fkpa(at)sb.shg-kliniken.de

2. Informationsveranstaltung: Klinikführung
Gerne laden wir Sie zu unserer regelmäßig stattfindenden Klinikführung ein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt für Interessierte ist jeden Dienstag um 13.30 Uhr in der Eingangshalle der Fachklinik. Gerne beraten wir Sie auch zu Fragen der Antragstellung für die Therapiemaßnahme. Bei speziellen Fragestellungen können Sie selbstverständlich auch gerne ein individuelles Vorgespräch vereinbaren.

3. Beantragung der Therapie

3.1 Wählen Sie eine der beiden Alternativen
Möglichkeit 1: Nehmen Sie Kontakt mir Ihrem Hausarzt auf. Dieser wird eine Einweisung für eine Entgiftung in einem psychiatrischen Krankenhaus veranlassen. Dort können sie über die Sozialarbeiter einen Antrag für die Rehabilitationsmaßnahme in unserer Klinik stellen.

Möglichkeit 2: Gehen Sie zu einer psychosozialen Beratungsstelle/ Suchtberatungsstelle, zur betrieblichen Suchtberatung oder zum Psychosozialen Dienst am Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Die dortigen Mitarbeiter werden mit Ihnen gemeinsam den Antrag für die Rehabilitationsmaßnahme in unserer Klinik stellen. Vereinbaren Sie danach, bei Kostenzusage, bitte den Entgiftungstermin z.B. über Ihren Hausarzt.

3.2 Kostenzusage und Aufnahme in der Klinik
Ihr Kostenträger schickt die Kostenzusage nach Genehmigung der Rehabilitationsmaßnahme sowohl an Sie als auch an unsere Klinik. Sobald wir die Zusage haben, setzen wir uns mit Ihnen telefonisch oder per Post in Verbindung um den Aufnahmetermin vorzubereiten. In diesem Zusammenhang erhalten Sie alle weiteren notwendigen Informationen und haben die Möglichkeit noch offene Fragen zu stellen.


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Unser Behandlungsangebot

Die Klinik Tiefental bietet Entwöhnungstherapien mit einer Regelbehandlungszeit von 12 bis 15 Wochen an, außerdem können kürzere Therapien bei Auffangbehandlungen (6 Wochen) und bei Wiederholungsbehandlungen (8 bis 10 Wochen)  durchgeführt werden. Änderungen der Therapiedauer können sich aus dem Rehabilitationsverlauf ergeben.

 




Im Anschluss an die stationäre Therapiezeit kann sich auch eine ganztägig ambulante Therapiephase von 2 bis 4 Wochen anschließen, um so den Übergang von der Klinik in den Alltag zu erleichtern.

 



Die Klinik Tiefental bietet auch die Möglichkeit zu Kombitherapien. Nach einer 8wöchigen stationären Therapiephase schließt sich in der Regel eine ambulante Entwöhnungstherapie in einer vom Leistungsträger anerkannten Einrichtung an.

In Zusammenarbeit mit der DRV Saarland kann auch eine 4wöchige Orientierungsphase zur Motivationsklärung und Überprüfung der Rehabilitationsfähigkeit vor Beginn einer regulären Entwöhnungstherapie durchgeführt werden.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Aufnahmevoraussetzungen

Die Fachklinik Tiefental ist von allen Rentenversicherungsträgern, allen Krankenkassen und den Sozialhilfeträgern anerkannt. Voraussetzung für die Aufnahme in der Klinik ist das Vorliegen einer gültigen Kostenübernahmeerklärung des Sozialleistungsträgers. Die Beantragung erfolgt in der Regel über psychosoziale Beratungsstellen, Sozialdienste der Krankenhäuser, betriebliche Sozialdienste oder ärztliche Praxen.

Gerne beraten wir Sie auch bei Fragen zur Antragstellung oder geben Ihnen weitere Hilfestellung.

Hierfür steht Ihnen unsere Aufnahmekoordination unter der Telefonnummer +49(0)681/889-2897 oder unser Sekretariat unter der Telefonnummer +49(0)681/889-2516 zur Verfügung.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Unsere Zielgruppen

Unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer ab einem Alter von 18 Jahren, die an einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Hauptbehandlungsindikationen sind

•   Alkoholabhängigkeit
•   Medikamentenabhängigkeit
•   Cannabisabhängigkeit
•   Amphetaminabhängigkeit
•   Mehrfachabhängigkeit, sofern der Konsum von Opiaten nicht im Vordergrund steht.

Da viele Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen auch an weiteren psychischen Krankheitsbildern leiden, finden diese im Rahmen der Therapie in unserer Klinik besondere Berücksichtigung. Grundsätzlich ist eine Aufnahme in unserer Klinik bei allen begleitenden psychiatrischen Diagnosen möglich, auch bei psychotischen Krankheitsbildern in der Vorgeschichte. Die Schwere der Krankheitsbilder sollte jedoch nicht so stark ausgeprägt sein, dass eine Teilnahme am Therapieprogramm nicht mehr möglich ist.


Besondere Angebote hält die Fachklinik vor für Menschen mit stärkeren kognitiven und/oder körperlichen Beeinträchtigungen.

Außerdem können Mütter/Väter in Begleitung eines Kindes bis zum Alter der Einschulung aufgenommen werden.

Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen stehen behinderten- und rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung.

Bereits im Vorfeld der Rehabilitation bieten wir in Zweifelsfällen Vorgespräche zur Klärung der Therapiemöglichkeiten in unserem Hause an. Gerne können Sie hierfür kurzfristig einen Termin über unsere Kontaktdaten vereinbaren (Kontaktfeld rechts oben).

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Ziele in der Behandlung

Übergeordnetes Ziel der Rehabilitationsmaßnahme ist die Verbesserung der psychischen und körperlichen Gesundheit unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zur Aufrechterhaltung bzw. Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und zur Verbesserung der sozialen Integration. Eine stabile und dauerhafte Abstinenz von Suchtmitteln ist dabei die Voraussetzung für eine zufriedenstellende Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben.


Folgenden Teilzielen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu:

•  Förderung von Krankheitseinsicht und Veränderungsmotivation
•  Entwicklung eines Verständnisses für die eigene Lebensgeschichte
•  Aufbau von rückfallvorbeugenden Strategien
•  Entwicklung eines zufriedenstellenden  ausgewogenen Lebensstils
•  Verbesserung von Konfliktfähigkeit und Frustrationstoleranz
•  Förderung sozialer Kontakte
•  Aufbau eines positiven Freizeitverhaltens
•  Aufbau eines gesundheitsdienlichen Lebensstils
•  Entwicklung beruflicher Perspektiven
•  Entwicklung von persönlichen Lebensperspektiven

Unter Berücksichtigung der vorhandenen Fähigkeiten und der sozialen Faktoren wie berufliches Umfeld, Lebenssituation wird mit jedem Rehabilitanden zu Beginn der Maßnahme ein individueller Therapieplan mit Einteilung in verschiedene indikative Therapieangebote erstellt.

Weitere  Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Therapieangebote

Die Klinik Tiefental bietet Ihnen ein umfassendes Behandlungsangebot mit hochwertigen Therapiemaßnahmen aus verschiedenen Bereichen. Hierfür steht Ihnen ein multiprofessionell zusammengesetztes Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Ergo- und Arbeitstherapeuten, Musik- und Sporttherapeuten sowie Pflegekräften zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt unserer Therapien stellen die psychotherapeutischen Angebote dar. Neben den Gruppentherapien findet wöchentlich eine Einzeltherapie statt. In den zusätzlichen themenzentrierten Gruppen werden besondere krankheitsbezogene Problembereiche bearbeitet. Zusätzlich steht Ihnen ein Spektrum an indikativen Gruppenangeboten zur Verfügung, hierzu zählen Gruppen für besondere begleitende Krankheitsbilder wie depressive Störung oder Psychosen, verschiedene Entspannungsverfahren, körpertherapeutische Angebote.

Die psychotherapeutischen Angebote werden durch unsere gut ausgestatteten Arbeits- und Ergotherapiebereiche ergänzt. Hier können Ihre kreativen Fähigkeiten gefördert und Ideen für eine neue positive Freizeitgestaltung entwickelt  werden. Gleichzeitig dienen die arbeitstherapeutischen Angebote zur Vorbereitung der beruflichen Reintegration

Das Ärzteteam der Klinik bietet Ihnen im Rahmen von regelmäßigen Sprechstunden und Visiten Beratung und Behandlung bei begleitenden körperlichen und psychischen Erkrankungen an.

Im Rahmen unseres Sportangebotes können Sie Ihre körperliche Fitness verbessern und wieder Freude an Bewegung und aktiver Freizeitgestaltung finden. Hierfür steht Ihnen unser Sportbereich mit einer großen Sporthalle, einem Krafttrainingsraum und Fitnessgeräten für die Freizeit zur Verfügung. Außerdem bieten wir Schwimmen im nahegelegenen Schwimmbad der Kliniken Sonnenberg an.  Zur Freizeitgestaltung können Sie außerdem eine Bibliothek, unser Freiluftschach, eine Boulebahn, unsere Sauna und Leihfahrräder nutzen.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

 

Leitung

Verwaltungsdirektor
Diplom Kaufmann Martin Stoiber

Chefärztin
Dr. med. Christa Balzer
Ärztin für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapie

Psychotherapeutische Leitung
Dr. Stephanie Lang

Abteilungsleitung Pflege Reha
Benita Kieffer

Anfahrtsskizze

Ansprechpartner

Chefärztin
Dr. Christa Balzer
Telefon +49(0)681/889-2516
c.balzer[at]sb.shg-kliniken.de

Sekretariat und Aufnahmekoordination

Waltraud Adam
Telefon +49(0)681/889-2897
Fax +49(0)681/889-2292
aufnahme-fkpa[at]sb.shg-kliniken.de


Jeden Dienstag um 13.30 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Klinikführung teilzunehmen. Treffpunkt ist in der Eingangshalle der Klinik.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Infomaterial

Info-/Veranstaltungen

Sekretariat Klinik und Adaption Tiefental

Sabine Bernhardt
Telefon +49(0)681/889-2516
Fax +49(0)681/889-2193
sekr.fkpa(at)sb.shg-kliniken.de

Aufnahme/Informationen

Waltraud Adam
Telefon +49(0)681/889-2897
Fax +49(0)681/889-2292
aufnahme-fkpa[at]sb.shg-kliniken.de

Adresse

Zentrum für psychotherapeutische Rehabilitation
Klinik Tiefental
Sonnenbergstraße 1
66119 Saarbrücken